Martin Tasch, Tim Will, Malte Barthels
¶ Quellen
Musik
Inspired by Kevin MacLeod
Link: https://incompetech.filmmusic.io/song/3918-inspired
License: http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Video
Google Earth Studio: (Attribution – Google Earth Studio)
Google DE, Maxar Technologies
Inhalt
ntv: (19.04.2019), „Wie sicher sind unsere Verkehrsmittel?“, zuletzt aufgerufen am 29.03.2020
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-sicher-sind-unsere-Verkehrsmittel-article20978402.html
Süddeutsche Zeitung: Benjamin Köbler-Linsner (11.02.2016), “So sicher ist Zugfahren”, zuletzt aufgerufen am 07.06.2020
https://www.sueddeutsche.de/auto/sicherheit-im-schienenverkehr-so-sicher-ist-zugfahren-1.2859183
Allianz pro Schiene: (12.07.2018), “Schienennetzt: Deutschland im Länder-Ranking hinten.”, zuletzt abgerufen am 07.06.2020
co2online: “Bahn oder Flugzeug?”, zuletzt abgerufen am 07.06.2020
https://www.co2online.de/klima-schuetzen/mobilitaet/bahn-oder-flugzeug-der-vergleich/
Umweltbundesamt: (11.03.2020), „Emissionsdaten“, zuletzt abgerufen am 29.03.2020
VCD-Mobilität für Menschen: Michael Müller-Görnert(o.J.), „Intelligent mobil“, zuletzt aufgerufen am 29.03.2020
https://www.vcd.org/themen/klimafreundliche-mobilitaet/verkehrsmittel-im-vergleich/
¶ Inhalt
Gestaltung Produktanalyse: Mobilität
- „Mobilität“
- Was bedeutet das eigentlich?
- Mobilität bezeichnet Bewegung, doch dies ist ein sehr vielseitiger Begriff.
- In diesem Fall wird auf die räumliche Bewegung in Form von Verkehr Bezug genommen.
- In der heutigen Welt spielt Mobilität eine zentrale Rolle.
- Die Menschen wollen in möglichst kürzester Zeit von einem Ort zum anderen.
- Doch wie wirkt sich das auf unsere Umwelt aus und welches Preis-Leistungsverhältnis sticht besonders hervor?
(„In diesem Vergleich soll es um die gängigsten Verkehrsmittel gehen, die da wären das Fahrrad, das Auto, die Bahn und das Flugzeug. Dabei vergleichen wir zwischen, Lang- und Kurzstrecken, Ökologie, Kosten, Zeit, Generationenfreundlichkeit und Sicherheit, sowie Komfort.“)
- Hierbei ist das Auto das beliebteste und flexibelste Verkehrsmittel.
- 2018 lag der Durchschnitt der zurückgelegten Kilometer pro Person in Deutschland bei 11.888 km.
- Die Hauptzielgruppe liegt im Alter von 20 bis 60 Jahren.
- Personen höheren Alters besitzen meist nicht mehr die nötige Konzentrations- und Rektionsfähigkeit, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.
- Hinzu kommt der häufige Übermut der jüngeren Generationen.
- Durchschnittlich verunglücken zwei Personen pro Milliarde Personenkilometer.
- Mit 0,035 Toten pro Milliarde Personenkilometer ist die Bahn hingegen deutlich sicherer.
- Zusätzlich ist sie für alle Generationen geeignet und größtenteils barrierefrei.
- Lediglich die Fahrkartenbuchung am Automaten oder über Onlinebuchungssysteme kann für einzelne Bahnkunden hinderlich sein.
- Aufgrund eingeschränkterer Infrastruktur im Vergleich zum Auto wird Flexibilität vom Fahrgast gefordert.
- Um eine hohe Effizienz zu erzielen muss sich nach den Fahrplänen gerichtet werden.
- Dies ist auch beim Fliegen der Fall.
- Hierbei können jedoch Check-In und Wartezeit noch weitere Stunden in Anspruch nehmen.
- Sofern Geduld und keine Flugangst vorhanden sind bietet das Fliegen einen hohen Reisekomfort, wenngleich die Beinfreiheit recht gering ist.
- Hinzu kommt die höchste Sicherheit beim Reisen: 1,75 Unfälle pro eine Million Starts.
- Die ausschlaggebenden Kriterien sind allerdings Zeit, Geld und die Umweltbelastung.
- Kurzstrecke
- Vergleichsstreckfür e: Hamburg Barmbek – HafenCity (ca. 8,7 km)
- Die günstigste Lösung ist das Fahrrad mit neun Cent Verschleißkosten pro Kilometer, in diesem Fall also ca. 78 Cent.
- Eine Autofahrt kostet durchschnittlich 56 Cent pro gefahrenen Kilometer, demnach lägen die Kosten hier bei ca. 4,72 Euro.
- Die Bahn wäre mit einem Mindestpreis für ein Einzeltickets bei 3,30 Euro am teuersten.
- Mit 25-30 Minuten ist die Bahn am schnellsten.
- Danach folgt das Fahrrad mit 28 Minuten.
- Je nach Verkehrslage beträgt die Fahrzeit mit dem Auto mindestens 30 Minuten.
- Am Umweltfreundlichsten ist eindeutig das Fahrrad, gefolgt von der Bahn, die seit 2018 Ökostrom nutzt und 31 Gramm Treibhausgase pro Personenkilometer produziert.
- Das Auto liegt mit 147 Gramm pro Personenkilometer hinten, da durchschnittlich nur 1,5 Personen in einem Auto mitfahren.
- Langstrecke
- Vergleichsstrecke: Hamburg – München (790 km)
- Die Bahn schneidet im Preisvergleich hier am besten ab. Ein Ticket für die zweite Klasse ohne Ermäßigung kostet zwischen 90 und 125 Euro und mit der Bahncard 25 beziehungsweise 50 können ungefähr 30 Euro gespart werden.
- Ein Flug kostet 80 bis 130 Euro pro Person, Economy.
- Bei einem Literpreis von 1,34 Euro und einem Verbrauch von 7,5 Liter pro 100 km und 30 Cent Pauschalkosten pro Kilometer ergeben sich mit dem Auto Gesamtkosten von 240 Euro für die Fahrt.
- Zusätzlich dauert die Autofahrt mit 8 bis 9,5 Stunden am längsten.
- Mit der Bahn kann das Ziel in 5,5 bis 6,5 Stunden erreicht werden.
- Die Flugzeit ist mit 1 Stunde 20 Minuten plus ca. 4 Stunden Wartezeit am geringsten.
- Jedoch ist es auch am Umweltschädlichsten. Es werden 230 g Treibhausgase pro Personenkilometer ausgestoßen.
- Das Auto ist mit 147 g pro Personenkilometer deutlich umweltfreundlicher.
- Die Bahn ist am umweltfreundlichsten mit 31 g pro Personenkilometer.
- Zurückführend auf die Ausgangsfrage, welches Verkehrsmittel das Beste ist, ist festzuhalten, dass es nicht DAS ultimative Verkehrsmittel gibt.
- Für Kurzstrecken ist eindeutig das Fahrrad die beste Lösung. Einerseits kann das Ziel schnell erreicht werden, gleichzeitig ist es auch am umweltfreundlichsten.
- Auf Langstrecken hat hingegen die Bahn den besten Schnitt. Sie ist zwar nicht immer am schnellsten, dafür aber recht preiswert und darüber hinaus auch gut für die Umwelt im Vergleich zu den Alternativen.
„Generell ist alles heutzutage auf Effizienz getrimmt und überall sieht man gestresste Menschen oder Schmerzverzerrte Gesichter, weil sich der Rücken meldet. Also ruhig mal eine Pause mehr einlegen und generell etwas entschleunigen, dann haben du und die Umwelt was davon.“