Artefakt
Broshüre:
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Design Dokument
Ausgangsfrage
Der Ausgangspunkt meiner Projektarbeit beruht auf der Frage "Was wenn der CO₂ Ausstoß von jedem Bewohner einer Stadt, Überwacht wird?"
Eine Frage, der die Themen Umwelt und Stadt verbindet und verdeutlichen soll, dass jeder von uns Teilschuld an dem Klimawandel mitträgt.
Szenario
Das Szenario spielt in den 2040er Jahren. Zu diesem Zeitpunkt läuft die Europäische Union Gefahr, ihre im Jahr 2020 gesetzlich verpflichtend festgelegten Ziele zu verfehlen. Diese sehen vor, dass die EU als erster Kontinent bis zum Jahr 2050 klimaneutral wird (basierend auf den Green Deal).
Doch um diese Ziele noch erreichen zu können muss sich der CO₂-Ausstoß pro Kopf in Europa drastisch reduzieren. Eine mögliche Lösung präsentierte die in Deutschland ansässige Firma CEES mit ihrem CO₂-Sparband, das die Menschen dazu bringen soll, CO₂-neutraler zu leben mit Steuersenkungen als Anreiz.
Unterstüzt wird es durch das "CO₂ Einsparungs und Entlastungs System" (kurz C.E.E.S.), welches Stadtweit per Algorithmen und KI für jeden Nutzer einen Individuellen Weg findet Sie Klimaneutraler werden zu lassen. Offiziell geschieht dies nur durch Vorschläge, Ratschläge und Rabatte für CO₂-neutrale Anbieter, Geschäfte und Transitmöglichkeiten. Jedoch nutzt C.E.E.S. auch den „Rudolf“-Algorithmus, der durch unterschwellige Botschaften das menschliche Verhalten manipuliert und so für ein erfolgreiches Ergebnis sorgen soll.
Dies tut C.E.E.S. ohne Erlaubnis der Europäischen Kommission und wurde bis dato noch nicht dabei erwischt.
Die ahnungslosen Menschen mögen das Programm und immer mehr melden sich dafür an, ohne zu wissen, dass sie manipuliert werden.
Die Idee
Eine der grundlegenden Ideen war es, das Projekt im Rahmen des Möglichen zu halten, also etwas, bei dem man denkt: „Ja, das könnte in 20 oder 30 Jahren passieren”, mit einer Idee, die weder komplett utopisch noch distopisch ist. Es basiert auf dem Green Deal und befasst sich damit, wie die EU bis 2050 klimaneutral werden kann und welche moralischen Prinzipien dabei aufgegeben werden müssen.
Die Firma CEES fungiert hierbei als Personifizierung. Sie ist nicht gierig, denn „Rudolf” wird nicht benutzt, um Menschen dazu zu manipulieren, etwas zu kaufen, das sie nicht brauchen. CEES ist ideologisch und nutzt Manipulation, um Klimaziele zu erreichen.
Moralisch verwerfliche Handlungen für eine gute Sache.
Das Artefakt
Im Kontext des Szenarios handelt es sich bei dem Artefakt um eine Werbebroschüre von C.E.E.S., die in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit erstellt wurde, um Menschen zur Teilnahme zu motivieren. Sie soll informativ bleiben und das „Warum, Wieso, Wo und Wie“ des CO₂-Sparbands und C.E.E.S. erklären.
Die Webseite, auf die der Link verweist, existiert leider nicht.
Skizze:
Erste Versionen:
Design des Artefaktes
Das Design der Broschüre ist absichtlich schlicht gehalten, um die Lesbarkeit zu optimieren. Ablenkende Elemente wurden auf ein Minimum reduziert. Für das Sparband und C.E.E.S. wurden auch extra Fotos verwendet, die Gegenstände beinhalten, die den meisten Menschen bekannt sind, um ein Gefühl der Vertrautheit zu erzeugen. Der dazugehörige Text soll die Lesenden dazu bewegen, selbst mitzumachen, verschweigt jedoch, dass C.E.E.S. zwar grüne Energie nutzt, aber nicht CO₂-neutral ist oder welche Algorithmen genau zum Einsatz kommen.
Die Farbe bleibt einheitlich und grell. Für die Überschriften und das C.E.E.S.-Logo wurde die Schrift Quicksand verwendet, um einen modernen Look zu erzielen.
Der Link ist nicht funktionstüchtig, soll aber die Plausibilität des Szenarios untermauern.
Kurzgeschichten
Projektdokumentation
Was habt ihr geschafft?
Was steht noch aus?
Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe
| Name | Matrikelnummer | Aufgaben | Investierte Zeit in Stunden |
| Matin | 2839037 | Alles | ~ 23 |
Lessons learned