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Projektinformationen KIKAN – Kinder kreativ gegen Angst |
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Zeitraum 03/2025 - 02/2028 (3 Jahre) |
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Auftraggeber Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt |
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Projektvolumen 1,57 Mio. € (davon 94% Förderanteil durch BMBF) |
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Partner Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse der Universität Münster (Projektkoordination) Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universität Osnabrück (Inhalte) GamesLab der HAW Hamburg (Design & Produktion) Virgobit (Datenverarbeitung) |
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Offizielle Projektseiten |
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Ansprechpersonen am GamesLab |
Das Forschungsprojekt „KIKAN: Kinder Kreativ gegen Angst“ zielt darauf ab, die Behandlung von Angststörungen bei Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren durch den Einsatz spielerischer („gamifizierter“) Therapieelemente zu verbessern.
Dazu wird ein interaktives Videospiel entwickelt, das Kindern hilft, Selbstwirksamkeit und Bewältigungsstrategien zu stärken. Durch das Spiel, welches Monster als Symbole der Angst und Helferfiguren zur Unterstützung nutzt, soll die Therapiemotivation der Kinder und die Interaktion mit Eltern und Therapeut:innen gefördert werden. Während des Spiels, aber auch im Alltag der Kinder, werden therapie-relevante körperliche Reaktionen mit einem Fitnessarmband detektiert und dazu genutzt, das Spiel und die Therapie individuell anzupassen und zu optimieren.
In enger Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern, Psychotherapeut:innen und Forschenden im Kinder und Jugendbereich soll KIKAN als spielbasierte Therapie im klinischen Alltag getestet und evaluiert werden. Das Ziel ist es, die Behandlung von Angststörungen nachhaltiger und effektiver zu gestalten. Die Ergebnisse werden Fachkolleg:innen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Angststörungen sind bei Kindern weit verbreitet. Obwohl sie sich negativ auf die Lebensqualität auswirken, ist der Zugang zu Psychotherapie für viele Betroffene und ihre Familien unzureichend. Um diese Situation zu verbessern, sind innovative und niedrigschwellige Lösungen gefragt.
Das KIKAN-Team entwickelt ein interaktives Spiel, das Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren helfen soll, ihre Ängste zu bewältigen und Selbstbewusstsein aufzubauen. KIKAN steht für „KInder Kreativ gegen ANgst“. Indem Kinder ihren „Angstmonstern“ erfolgreich mithilfe von „Helferfiguren“ begegnen, erlernen sie therapeutisch wirksame Angstbewältigungsstrategien. Die Forschenden führen Fokusgruppen mit Kindern, Eltern sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten durch. Um das Spiel optimieren und personalisieren zu können, erheben sie während des Spielens sowie im Alltag die Reaktionen der Kinder, indem sie Fragen stellen oder die körperliche Aktivierung mithilfe eines Armbands messen. Die Schulung ihrer Bezugspersonen soll Kinder bei der Nutzung des Spiels unterstützen. Das Projektteam erprobt das Spiel mit Kindern, die sich in ambulanter Psychotherapie befinden oder auf einen Therapieplatz warten, um Zielfaktoren zu überprüfen.
Die Projektergebnisse könnten die Behandlung von Angststörungen bei Kindern verbessern und zur Entwicklung einer maßgeschneiderten Psychotherapie beitragen. Klinische Forschung und therapeutische Praxis profitieren gleichermaßen von niedrigschwelligen, gamifizierten Therapie-angeboten und dem Einbezug alltagsnaher Daten.
Zielplattform: Android
Die erste Beta-Version setzt sich aus verschiedenen thematischen Dialogstrecken mit ansprechenden Tiercharakteren und kleineren Zuordnungsspielen sowie drei voll funktionsfähigen Minispielen zusammen und enthält:
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